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EuGH: Widerrufsjoker neu ausgespielt Darlehensverträge ab Juni 2010 widerrufbar!

Großer Sieg beim Europäischen Gerichtshof: Millionen Verbraucher haben nun die Chance sich hoher Zinsen zu entledigen. Widerrufbar sind fast alle privaten Darlehensverträge, die nach Juni 2010 geschlossen wurden.

München, 27.03.2020: Am gestrigen Donnerstag (26.03.2020) hat der EuGH (Az. C-66/19) entschieden, dass eine in Deutschland von den Banken häufig verwendete Formulierung in der Widerrufsbelehrung, insbesondere der Verweis auf eine Rechtsvorschrift, die wieder auf andere Rechtsvorschrift verweist, gegen europäisches Recht verstößt.

Das europäische Gericht folgt damit endlich der von der Schädler Forster Rechtsanwälte Part. mbB vertretenen Ansicht, dass deutsche Verbraucher von den Banken bisher nie richtig aufgeklärt wurden. Endlich hat das endlose Verwirrspiel mit den Widerrufsbelehrungen ein Ende.

Der EuGH schreibt in der Pressemitteilung dazu:

„Im Fall einer solchen Kaskadenverweisung kann der Verbraucher auf der Grundlage des Vertrags nämlich weder den Umfang seiner vertraglichen Verpflichtung bestimmen noch überprüfen, ob der von ihm abgeschlossene Vertrag alle erforderlichen  Angaben  enthält,  und erst recht nicht, ob die Widerrufsfrist, über die er verfügen kann, für ihn zu laufen begonnen hat."

Mit deutlichen Worten kritisiert der EuGH die derzeitige deutsche Handhabung, die es den Verbrauchern unmöglich macht, selbst dir Fristen zum Widerruf korrekt zu berechnen. Nach den Richtern verstößt Deutschland damit gegen die Verbraucherkreditlinie.

Warum ist dies von so großer Bedeutung?

Nach deutschem Recht hat jeder Verbraucher die Möglichkeit, seinen Darlehensvertrag binnen zwei Wochen zu widerrufen. Ist die Belehrung aber fehlerhaft, so gilt ein zeitlich nicht beschränktes Widerrufsrecht. Deutsche Verbraucher können sich daher auf diesem Wege vieler Darlehensverträge privater Art, die sie also zur Immobilienfinanzierung oder zum Auto-Kauf abgeschlossen haben und die teilweise hohe Zinsen aufweisen, entledigen.

Was müssen Sie nun tun?

Lassen Sie ihren Darlehensvertrag rasch prüfen. Eine – bei uns kostenfreie - Erstberatung verschafft Ihnen einen Überblick über Ihre Ansprüche und mögliche Kosten. In den meisten Fällen dürfte auch eine gerichtliche Klärung über die Rechtsschutzversicherung abgedeckt sein. Das prüfen wir gerne für Sie.

Füllen Sie beigefügtes Formular aus und senden Sie uns Ihren Darlehensvertrag zur Prüfung!

Warum zu uns?

Die Rechtsanwälte der Schädler Forster Rechtsanwälte Part. mbB und ihr Team beschäftigen sich teilweise seit 16 Jahren fast ausschließlich um geschädigte Verbraucher und die Durchsetzung ihrer Ansprüche. Wir haben die erforderliche Kompetenz und das entsprechende Netzwerk an Sachverständigen sowie einen guten Draht zu den Rechtsschutzversicherungen, um Sie optimal zu vertreten.

Hart in der Sache, schnell in der Umsetzung und erfolgreich bei der Durchsetzung, sind wir der richtige Ansprechpartner, um Ihnen zu Ihrem Recht zu verhelfen!