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LEONIDAS Associates - Fonds

LEONIDAS Associates - Investitionen in Solar- und Windparks

Gestartet als Emissionshaus im Jahr 2008, hat Leonidas Associates seit 2008 inzwischen 16 geschlossene Fonds aufgelegt und nach eigenen Angaben 160 Millionen EUR an Anlegergeldern in Solaranlagen in Deutschland, Italien und Frankreich sowie Windanagen in Frankreich investiert. Bereits 2017 erklärte die Leonidas, sich zukünftig strategisch anders ausrichten und keine neuen geschlossenen Fonds für Privatanleger auflegen zu wollen. Immer wieder äußerten sich Brancheninformationsdienste wie Fondstelegramm und Km-i  zwischenzeitlich kritisch zu einzelnen Fonds. Unter wurde auf fehlende Transparenz hingewiesen. Gerade mit Verweis auf die  weiterhin gezahlten Auschüttungen konnten Anleger aber vielfach beruhigt werden, zum Teil verschwanden kritische Ratings aus dem Netz oder wurden wiederrufen. Hinweise auf größere Problem gab es zuletzt im Zusammenhang mit dem siebten von Leonidas aufgelegten Fonds. Mit diesem Leonidas Associates VII H2O sollten die Anlegergelder in ein Portfolio rund um das Thema  Wasserversogung investiert werden. Mehrere Jahre nach dem Bekanntwerden erster Probleme ist der Fonds aus unserer Sicht als gescheitert zu betrachtet, Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe mussten abgeschrieben werden. Bereits in diesem Zusammenhang wiesen Informanten auf mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Leonidas Group hin, insbesondere was die Finazströme innerhalb der zum verschachtelten Konzern gewachsenen Leonidas Group samt opulenter Konzernzentrale, Zweigstellen und zwischenzeitlich fast 50 Mitarbeitern angeht. Angesichts sich abzeichnender Probleme auch bei den Investitionen in französchische Windparks stellen sich diese Fragen umso mehr.

 

Von Leonidas Associates zum Leonidas Group - Konzern

Das fränkische Emissionshaus Leonidas Associates blickt nach eigener Darstellung auf eine fast 15 jährige Geschichte zurück. Seit 2005 soll die Geschäftsführerin Antje Grieseler erste institutionelle Kunden hinsichtlich der Investition in Solaranlagen beraten haben. Mit der Gründung der heutige Leonidas Associates Management GmbH im Jahr 2008 (damals noch PS Solar Concept GmbH) wurde damit begonnen, geschlossene Fonds zur Investition in erneuerbare Energien, zu Anfangs insbesondere Solarenergie, anzubieten. Die ersten drei Fonds der Leonidas Associates (Leonidas Associates I, II und III) sollten prospektgemäß in Solarparks in Deutschland investieren. Ab 2010 wurden mit Leonidas Associates IV und V die ersten Fonds aufgelegt, die in Solarparks in Frankreich investieren sollen. Nach Darstellung der Leonidas stieß 2010 auch Guntram Grieseler zu Leonidas, der sich mit seiner Firma G & G um die technische Beratung von Solarparks kümmern soltle. 2011 folgen die ersten Investitionen in Solarparks in Italien, im selben Jahr wird ein opulenter Firmensitz in Kalchreuth bei Nürnberg bezogen. Ab 2012 werden die ersten Fonds aufgelegt, die in Windparks in Frankreich investieren sollten. Im Jahr 2013 berühmt man sich, bereits mehr als 100 Millionen EUR an Anlegerkapital investiert zu haben und 31 Angestellte zu beschäftigen. Um die ursprüngliche Leonidas Associates GmbH herum entsteht mit der Leonidas Group ein verschachtelter Konzern. Der auch heute noch als Geschäftsführer auftretende Ralf Schamberger stößt 2014 zur Leonidas Group. Nach Darstellung der Leonidas fallen ihm die Aufgaben Buchführung und Controlling zu. Mit der Leonidas Optima wird ein Unternehmen gegründet, welches sich um die Wartung von Solaranlagen kümmern soll. Als Geschäftsführer fungiert hier wiederum Guntram Grieseler. 2015 rühmt sich die Leonidas, mehr als 500 Millionen EUR in Solar- und Windprojekte investiert zu haben. Dazu muss aber erwähnt werden, dass fast dreiviertel der "Investitionen" aus Fremdkapital bestehen, welches die Investitionsfirmen zusätzlich zum Beteiligungskapital der deutschen Anleger als Darlehen aufgenommen haben. Dazu passt, dass die Leonidas für das Jahr 2016 angibt, für rund 7.000 Anleger mittels 16 gechlossener Fonds fast 160 Millionen EUR an Anlegerkapital investiert zu haben. Insgesamt seien die Fonds in 42 MW an Solarkapazität und 230 MW an Windkraftkapazität investiert. Ab dem Jahr 2017 behauptet die Leonidas Group eine Änderung der Strategie. Anstatt neue geschlossene Fonds aufzulegen, soll sich auf Investments in Frankreich und institutionelle Anleger konzentriert werden. Mit der Leonidas PRJMA Unternehemsberatung GmbH und der Leonidas Advice & Asset Management GmbH wird die Leonidas Group um weitere Gesellschaften vergrößert. Erstere soll sich um Buchführung und Beratung kümmern, letztere den Erwerb, Umsetzung und Verwaltung von Wind- und Solarprojekten. Hierzu wurde ein neues Bürogebäude in Eckenthal mit zusätzlichen 300qm Fläche errichtet.

 

Betroffenen Anlegern wird deshalb dringend empfohlen, sich in dieser Sache von qualifizierten und unabhängigen Anlegeranwälten beraten zu lassen. Rechtsanwalt Stefan Forster steht dabei als auf die Vertretung von Fondsanlegern spezialisierter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zur Verfügung, der sich in den letzten Jahren wesentlich um die Aufklärung der Machenschaften der dima24.de verdient gemacht und mittlerweile mehrere hundert betroffene Anleger vertreten hat.

 

Kostenlose Erstberatung:forster@schaedler-forster.de

 

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