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Wirecard AG - Skandal

Wirecard AG - Updates

Update: 29.06.2020

München, 29.06.2020: Den 17. Juni 2020 werden viele Anleger als persönlichen schwarzen Mittwoch in Erinnerung behalten. Während in diesen Stunden die Gerüchte über Milliardenlöcher bei der Wirecard AG zur bitteren Realität wurden, stürzte der Kurs der Wirecard AG - Aktie von rund 104 Euro auf unter 40 Euro - mit in den folgenden Tagen stark fallender Tendenz. Die Verkündung der Stellung des Insolvenzantrages machte die Aktien schließlich fast wertlos.Bereits in den Jahren zuvor hatte es stärkere Schwankungen der Aktie gegeben. Nicht wenige Anleger hatten diese in der Hoffnung erworben, bei erneuten größeren Kursschwankungen die Aktien kurzfristig abstoßen zu können. Gerade infolge der immer stärker verbreiteten mobilen Trading - Apps der Banken glaubten diese Aktionäre, stets vollste Kontrolle über ihr Depot zu haben.

 

Berichte von massive Störungen bei Handels - Apps

Doch infolge der dem Totalabsturz vorangegangenen Schwankungen kam es offenbar vielfach zu Störungen und Verzögerungen. Konnten wegen Störungen bei bestimmten Systemen Kauforder nicht ausgefüllt werden, war dies für die Betroffenen noch ärgerlich. Große Schäden traten aber bei denjenigen Aktionären auf,die die sich überschlagenden Ereignisse live verfolgten und nicht wie der Großteil der Kleinanleger vom Absturz passiv überrascht wurden. Sie mussten oftmals bitter erfahren, dass sie die persönliche Trading - Software im Stich lies. Betroffene berichten von Fehlermeldungen und letztlich entscheidenden Verzögerungen beim Notverkauf der Wirecardaktien. Es zeigen sich Paralellen zur stop-loss  Problematik am 15. Januar 2015, als der Schweitzer Franken für viele Anleger überraschend nachgab und diese auf teils existenzbedrohenden Schäden sitzenblieben.

 

Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen setzt sorgfältige Prüfung des Einzelfalls voraus

Ob ein Anleger in solchen Fällen Schadenersatz vom Broker oder der die Handelssoftware zur Verfügung stellenden Bank verlangen kann, muss im Einzelfall sorgfältig geprüft werden. Neben der Natur der Störung und deren Dokumentation durch den Anleger hängt dies auch von den konkret mit dem Anbieter der Handelssoftware oder Broker geschlossenen Vereinbarung ab. Als  Kanzlei Schädler Forster sammeln wir derzeit die Beschwerden vieler betroffener Anleger und prüfen, ob diese Ansprüche auf Ersatz des erlittenen Schadens gegenüber  Banken oder Brokern haben.

 

Beweise sammeln

Sollten Sie Schäden infolge der falschen oder verzögerten Ausführung Ihrer Aktienorder erlitten haben, so sammeln Sie bitte die entsprechenden Nachweise (E-Mails, Screenshots etc.). Diese helfen uns, eine Schadensersatzpflicht der Verantwortlichen zu prüfen.

 

Rechtsschutzversicherung

Rechtsschutzversicherungen haben grundsätzlich derartige Fallgestaltungen zu decken. Gerne prüfen wir eine Deckung Ihrer Rechtsschutzversicheriung, wenn Sie aktuell versichert sind und uns die entsprechenden Daten zur Verfügung stellen.

 

Bitte nutzen SIe hierzu unser allgemeines Kontaktformularoder senden Sie uns eine E-Mail mit Ihrem konkreten Anliegen an: info@schaedler-forster.de

 

Mehr zum Wirecard AG - Skandal im Hauptartikel:www.schaedler-forster.de/wirecard

 

 

München, 27.06.2020:Wir erhalten derzeit viele Anfragen von betroffenen Kunden der Wirecard-Bank AG, die sich darüber beschweren, dass sie nicht an ihr Geld auf den Konten bei der Bank kommen. Dies ist eine ernste Angelegenheit, da auch nach einer aktuellen Veröffentlichung der Wirecard-Bank AG selbst alles unter Kontrolle sein sollte.

Die Wirecard-Bank AG hat am 26.06.2020 auf ihrer Homepage Folgendes veröffentlicht:

Die BaFin hat für die Wirecard Bank AG bereits einen Sonderbeauftragten eingesetzt. Die Freigabeprozesse für alle Zahlungen der Bank liegen seitdem ausschließlich innerhalb der Bank und nicht mehr auf Gruppenebene. Mittelabflüsse an die insolvente Wirecard AG und Tochtergesellschaften sind unterbunden.“

In derselben Stellungnahme weist die Bank sogleich auf die Einlagensicherung durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken und durch den Einlagensicherungsfonds (ESF) des Bundesverbandes deutscher Banken hin.

Damit versucht man seitens der Bank, Vertrauen zu erwecken. Das Gegenteil bewirkt man nach unserer Meinung.

Das Problem ist aber, dass tatsächlich eine ganze Reihe von Kunden in den letzten Tagen nicht an ihr Geld kamen und auch weiterhin nicht dran kommen. Wir konnten noch nicht abschließend klären, wie es zu den Sperrungen der Konten gekommen ist. Dies kann natürlich doch auf eine Zahlungsunfähigkeit der Bank hindeuten oder aber nur eine zwischenzeitliche Kontrolle, um den Mittelabfluss insbesondere an die Wirecard AG zu stoppen.

Betroffenen Kunden helfen wir gerne.

Beweise sammeln
Sollten Ihnen Ihre Konten bei der Wirecard-Bank AG gesperrt worden sein, so sammeln Sie bitte die entsprechenden Nachweise (Kopie Ihres Zahlungsauftrages, ablehnende Antwort der Bank, Screenshots etc.). Diese helfen uns, die Pflichtverletzungen der Bank nachzuweisen.   

 

Rechtsschutzversicherung
Rechtsschutzversicherungen haben grundsätzlich derartige Fallgestaltungen zu decken. Gerne prüfen wir eine Deckung Ihrer Rechtsschutzversicherung, wenn Sie aktuell versichert sind und Sie uns die entsprechenden Daten zur Verfügung stellen.


Bitte nutzen Sie hierzu unser allgemeines Kontaktformular oder senden Sie und eine email mit Ihrem konkreten Anliegen an:  info@schaedler-forster.de

 

 

Mehr zum Wirecard AG - Skandal im Hauptartikel: www.schaedler-forster.de/wirecard

 

 

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